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Einfach ne leere Grafik.

von Lars Heidemann

Nuklearmacht Google

Bei allem, was Google unternimmt, lautet das Motto Don't be evil. Darüber habe ich am Rande schon einmal in einem anderen Blogeintrag berichtet. Aber nun will sich Google zur Nuklearmacht aufschwingen.

Das Google schon lange kein kleines Unternehmen T-Shirt tragender Mitarbeiter mehr ist, dessen Existenz nur vereinzelten Digitalnomaden bekannt ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Wäre Google ein eigener Staat, würde er aufgrund seines Bruttosozialproduktes auf Platz 74 der Weltrangliste rangieren.

Das ist schon einmal eine Hausnummer. Und Staaten müssen sich aktiv um die Energieversorgung ihrer Infrastruktur bemühen. Google beweist hier einen grünen Daumen. Wie GreenBeat berichtet, will Google mit einer Tochterfirma dick in das Geschäft alternativer Energien einsteigen und Windkrafträder, Solarpanels, usw. produzieren.

Bei dem Energieverbrauch von Google, wäre es sicherlich ein logischer Schritt diese teure Ressource nicht extern einkaufen zu müssen, sondern unabhängig vom Markt agieren zu können.

Vor kurzem soll Google eine Firma gekauft haben, die sich auf eine neue Form der Urananreicherung spezialisiert hat (Quelle: TechCrunch). Ein logischer Schritt, meine ich. Der Energieverbrauch wird steigen und die alternativen Energien, werden diesen Bedarf nicht decken können. Wenn irgendwann jeder Tesla fahren wird, brauchen wir ein flächendeckendes Netz von E-Tankstellen.

Aber Google wird mit dieser Firma auch andere Möglichkeiten haben. Denn der Markt für angereichertes Uran ist stark reglementiert, weil man nicht nur Brennstäbe für Reaktoren herstellen kann, sondern auch Nuklearwaffen.

Der Suchmaschinen-Streit mit China hat gezeigt, dass Staaten eine Bedrohung für Google darstellen. Und die USA werden sich nicht schützend vor Google stellen. Der Suchmaschinenriese ist somit auf sich allein gestellt und muss sich entsprechend schützen.

Aber das wird Google uns nicht auf die Nase binden. Unter dem Motto Don't be evil wird Google diese Technologien unter dem Deckmantel der Going Green at Google Kampagne verstecken. Wir werden es erst erfahren, wenn es zu spät ist, weil wir zu diesem Zeitpunkt so stark mit den kostenlosen Diensten Googles verwoben sind, dass es unvorstellbar scheint sich von ihnen zu lösen. Und so werden wir die Entwicklung stillschweigend hinnehmen.

Ich wünsche Frohe Ostern und einen schönen 1. April l-)